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Aloha World | Flitterwochen auf den Gili Islands ♡

Juni 10, 2018

Hallo ihr Lieben ♡

Bei so einem wunderschönen Sommer, wie wir ihn bisher hier in Deutschland erleben durften, fühlt es sich auch Zuhause schon fast wie ein kleines bisschen Urlaub an. Wenn ihr aber gerade inmitten der letzten Züge eurer Hochzeitsplanung steckt, die kommenden Tage voller Vorfreude, Aufregung und vielleicht auch der ein oder anderen Sorge zählt, werdet ihr es sicher kaum erwarten können nach eurem großen Tag alles von euch abfallen lassen zu können und mit gepackten Koffern und Schmetterlingen im Bauch am Flughafen Richtung Zweisamkeit zu stehen.

Wenn ihr gut im Timing seid, habt ihr eure Flitterwochen schon lange geplant und braucht euch außer der Frage, ob ihr das lange Graue oder das kurze Schwarze einpacken möchtet, keine großen Gedanken mehr machen. Allen Kurzentschlossenen oder denjenigen unter euch, die es im Organisationswust einfach noch nicht geschafft haben sich ein Reiseziel auszusuchen, möchte ich heute einen wirklich zauberschönen Ort vorstellen, der alles bietet, was man sich im frisch gebackenen Eheglück nur wünschen kann.

 

DESTINATION ➳ GILI TRAWANGAN

Kurz nach unserer Verlobung ging unsere Reise damals nach Bali und auf die Gili Islands. Wenn ihr einen Trip auf die wunderschöne indonesische Insel plant, sollten die Gilis auf jeden Fall Teil eures Reiseziels sein! Mit dem Speedboat – mit lieb gemeinter Warnung an alle leicht Seekranken – fährt man von Bali aus circa zwei Stunden, um auf Gili T, der größten der drei Inseln, anzulegen.

Ich als seefestes Nordmädel muss sagen, dass ich noch nie so froh war, wieder festen Boden unter meinen Füßen zu haben. Aber: es lohnt sich! Und wem die Überfahrt zu schnell und wackelig sein sollte, der kann auch auf ein normales Boot ausweichen und einfach ein bisschen mehr Zeit einplanen.

Gili T gilt als die Touristeninsel mit der besten Infrastruktur, den schönsten Unterkünften und den besseren Restaurants. Gili Air und Gili Meno sind dagegen kleiner und ruhiger. Man sagt, dass die meisten Flitterwochen auf Gili Meno oder Air verbracht werden und der Rest der Urlauber eher die größere Insel bevorzugt. Wir wollten unbedingt beides ausprobieren und das war die beste Entscheidung für uns beide – denn tatsächlich hat es uns auf Gili T am besten gefallen.

Mit den Füßen im kristallklaren Wasser und weißem, weichen Sand zwischen den Zehen, fühlt man sich sofort angekommen: am anderen Ende der Welt. Auf allen Inseln gibt es keine gepflasterten Straßen und keine motorisierten Fahrzeuge – alles passiert zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem wichtigsten und für mich etwas bedenklichen Verkehrsmittel, den Pferdekutschen. Leider steht es um die Pferde nicht gut. Sie stehen 24 h lang fest an ihren Wagen, trinken Salzwasser und warten in der prallen Sonne. Wer nicht unbedingt darauf angewiesen ist, sollte die kurzen Wege lieber zu Fuß zurück legen oder sich an den zahlreichen Ständen ein Fahrrad leihen. Ein Spaziergang um die Insel herum dauert ungefähr zwei Stunden – die Strecken sind also in der Regel gut absehbar.

Zu unserer Unterkunft sind wir ungefähr 20 Minuten gelaufen und haben auf dem Weg schon mal die Hauptpromenade kennengelernt. Viele kleine Bars, Restaurants, Geschäfte, ein toller Markt und endlos blaues Wasser soweit das Auge reicht. Und Hitze. August in Indonesien ist definitiv nichts für Sonnenmuffel!

Was die Unterkunft anging, hatten wir Glück im Unglück. Unser gesamter Bali Trip war bis auf den An- und Abflug komplett ungeplant – das heißt, wir wussten immer erst am Abend vorher, wo wir am nächsten Tag schlafen werden. Da wir in der Hochsaison unterwegs waren, gab es auf den Gilis (anders als auf Bali) leider kaum noch verfügbare Betten ➛ wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte hier je nach Jahreszeit vorab reservieren. Uns blieb genau eine Unterkunft zur Auswahl, welche eigentlich unser pro-Nacht-Budget überschritten hat. Da wir aber den Rest der Zeit wirklich wenig Geld für Übernachtungen ausgeben mussten und wir die Insel unbedingt sehen wollten, haben wir uns dafür entschieden.

Und was soll ich sagen, es war jeden einzelnen Cent wert. Wenn es so etwas wie das Paradies gibt, dann war das wohl ein kleines Stück davon ♡ Das Pondok Santi Estate  liegt südlich der Insel und ein ganz kleines bisschen abseits vom lauteren Trubel der Bars. Vom ersten Moment an haben wir uns extrem wohl gefühlt. Obwohl in Indonesien alle Einheimischen unglaublich freundlich, zuvorkommend und offen sind, hat das wirklich alles getoppt. Das Personal war so aufmerksam und liebevoll, wie wir es noch nie erlebt haben, ohne dabei aufdringlich oder unecht zu sein. Jeder einzelne Gast wurde jederzeit persönlich mit Namen angesprochen, den sie (wie auch immer) von allen auswendig kannten. Die wunderschöne, großzügige und idyllische Anlage bietet Platz für ungefähr 12 Bungalows. Jedes in absoluter Ruhe und doch hat man nicht das Gefühl zu einsam zu sein. Eine super gepflegte Gartenanlage, ein Poolbereich mit Bar und ein Privatstrand mit Liegeplätzen, kostenfreien Surfbrettern und sogar Strand Service mit super leckerem Essen sind nur ein paar Dinge, warum man das Resort eigentlich gar nicht mehr verlassen möchte.

Mein Highlight war neben all den oben genannten Dingen das unglaublich schöne Bungalow. Eine kleine Veranda mit Liegeplatz und Esstisch führte zum Eingang. Die Zimmer waren nicht groß, aber total ausreichend und komfortabel: ein großes Bett mit Moskitonetz, ein Kühlschrank, eine Klimaanlage und ausreichend Platz für Kleidung. Vor der Treppe stand ein Wassertrog mit Kelle, mit welchem man sich die Strandfüße säubern konnte, auf der Veranda gab es Kerzen und Räucherstäbchen gegen Mücken und je nach Sonneneinfall hat das liebevolle Personal darauf geachtet, dass die Vorhänge an den Fenstern zugezogen oder auf waren und genügend Luft in die Zimmer kam. Es war einfach an alles gedacht.

Am Bett vorbei geht es in das Bade“zimmer“ – das vielleicht schönste Badezimmer der Welt!

Aber schaut selbst ♡

Wir haben insgesamt 3 Nächte und 4 Tage auf der Insel verbracht und hätten auf jeden Fall verlängert, wenn es möglich gewesen wäre. Tatsächlich gibt es im Ort nach 2-3 Tagen nicht mehr allzu viel zu entdecken, aber wer die Seele mal total baumeln lassen möchte, ist im Pondok Santi auf jeden Fall mehr als gut aufgehoben. Man sollte unbedingt mal eine Fahrradtour um die Insel machen und sich am besten vorher von den Bewohnern Tipps geben lassen, welche Spots gut zum Schnorcheln sind, um Schildkröten sehen zu können. Jeden Abend gibt es einen Nachtmarkt mit tollem, frischen Essen – von Fisch, über Reisgerichte, Gemüse und Süßspeisen. Was das Herz begehrt!

Wer ein bisschen weiter raus möchte, um tauchen oder schnorcheln zu gehen, kann sich das hauseigene Boot mit eigenem Staff mieten: die Princess Margaux.

Einige Mitarbeiter des Pondok Santi begleiten die Fahrt mit Getränken und Snacks und sind eine helfende Hand bei Tauchgängen. Wir haben die Princess Margaux genutzt, um uns von Gili T nach Gili Air übersetzen zu lassen.

Besser hätten unsere Tage wirklich nicht enden können und wir träumen heute noch von der wunderschönen Zeit, die wir dort verbracht haben. Definitiv waren das mit die schönsten Tage unserer gesamten Bali Reise!

Da wir nach unserer Hochzeit wegen Welpenzuwachs (♡!) keinen Urlaub machen konnten, sind das immer noch meine heimlichen Vorab-Flitterwochen, die mir mindestens genauso viel bedeuten.

Wer noch mehr Eindrücke sehen möchte, schaut unten ins Video.

Viel Spaß bei eurer Urlaubsplanung und genießt die wertvolle Zeit miteinander,

eure Britta ♡

 

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