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Unsere Gastgeschenke

September 15, 2017

Hallo ihr Lieben! ♡

Ich finde eine Hochzeit besonders schön, wenn es nicht rund um die Uhr nur um das Brautpaar geht – was es natürlich irgendwie ohnehin tut – sondern vor allem auch dann, wenn die Gäste sich wohl, willkommen und geschätzt fühlen dürfen. Das kann man mit vielen persönlichen Kleinigkeiten erreichen, sei es zum Beispiel eine herzliche Willkommensnachricht, individuelle Namenskarten am Tisch, eine liebevolle Rede, oder kleine Gastgeschenke, welche jeder neben vielen einzigartigen Erinnerungen auf dem Heimweg für sich mitnehmen kann.

Wir fanden es gar nicht so einfach uns für ein passendes Geschenk zu entscheiden. Es sollte nicht kitschig sein, eine kleine Botschaft beinhalten, ein Gebrauchsgegenstand, der nicht nach zwei Tagen in den Mülleimer wandert und möglichst jedenGeschmack trifft. Bei ausgiebiger Recherche bietet das Netz einiges aus der Bastelkiste, aber für mein Gefühl auch ziemlich viel Schnick Schnack. Diesen Punkt haben wir daher ziemlich lange auf unserer To Do Liste wieder ganz nach unten geschoben, bis wir uns schließlich doch für die klassische Hochzeitsmarmelade entschieden haben. Und ich fand sie am Ende wirklich total süß und perfekt!

Eins vorab: wenn ihr die Marmeladen nicht schon fertig kauft, macht euch auf eine kleine Fruchtschlacht in der Küche gefasst – schön süß und klebrig! Wir haben zwar nicht komplett alleine gekocht, aber mit mindestens genauso viel Mühe und Herz alles per Hand abgefüllt. Dafür haben wir uns aus dem Großmarkt mehrere 5-Liter-Eimer mit zwei unterschiedlichen Sorten besorgt und diese zunächst heiß aufgekocht, sodass man sie wunderbar in die kleinen Gläschen umgießen konnte. Die befüllten Gläser sollte man anschließend umgehend verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen und ruhen lassen. Nachdem die Gläser abgekühlt waren, haben wir über jeden Deckel ein Stück Jute gestülpt und einfach mit Baker Twine befestigt. Die süßen Tags habe ich bei Dawanda über FlitterBOOK bestellt.

Anfangs hatten wir Sorge, dass wir am Ende wochenlang Marmelade essen müssen, weil die Gäste vergessen sie mitzunehmen oder keine mittragen möchten. Aber weit gefehlt, uns ist kein einziges Glas übrig geblieben und dass sie Gott sei Dank super geschmeckt haben soll, wissen wir nur durch die Rückmeldung unserer Gäste. Ich gebe euch also volle Gast-Marmeladen-Empfehlung 😉

Foto: Annie Rohse Fotografie

Trotzdem bin ich sehr gespannt, welche Möglichkeiten es noch gibt, die nicht allzu sehr nach „gut gemeint, aber auch nicht nötig“ schreien. Teilt gerne eure Ideen oder eigenen Kreationen in den Kommentaren!

Süße Grüße,

eure Britta ♡

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